Roland Düringer, 8232 Grafendorf bei Hartberg (Stmk.), 29.10.2014, 19:30 Uhr
Wo:
8232 Grafendorf bei Hartberg (Stmk.),
Schulstrasse 138
Wann:
29.10.2014, 19:30 Uhr
Beschreibung:
<p align="center">'WIR - ein Umstand' -</p> <p align="center">Teil 2 einer 3-teiligen Vortragsreihe</p> <p align="center">von und mit Roland Düringer</p> <p>Am 23. Oktober 2012 startet der Vortragende mit dem 2. Teil seiner Vortragstrilogie und wird mit dem 'WIR - Ein Umstand' betitelten Programm zwei Jahre lang das Land bereisen, um den Zuhörenden mit seinen Erkenntnissen zu Diensten sein.</p> <p>Im 1. Teil 'ICH Einleben' (startete im Herbst 2010) setzte sich der Vortragende mit dem Leben im Allgemeinen auseinander. Jenes Leben, das wir fälschlicherweise häufig mit unserer Geschichte verwechseln. Dieser oft tragischen Lebensgeschichte fällt dann das Leben an sich zum Opfer und aus unsere Geschichte, unserem Namen, unseren Erfolgen und unseren Niederlagen formt sich das ICH. Damit wechseln wir vom 'Leben sein' in den 'Leben haben'-Modus, und das Leben hat dem ICH zu dienen, bis es oft qualvoll endet.</p> <p>Zur Veranschaulichung dieses Paradoxons haben sich Vortragender und Zuhörende dabei den bedeutenden Dingen des Lebens (nicht der Lebensgeschichte) zugewandt:Wenn für uns der Ernst des Lebens beginnt, hängt man uns einen leeren Rucksack um, den wir nun nach und nach mit unserer Geschichte befüllen werden. Diese wird von uns fälschlicherweise als "unser Leben" bezeichnet. Doch sie ist lediglich unsere Lebensgeschichte und steht oft dem Leiden näher als dem Leben im eigentlichen Sinn. </p> <p>Mit dieser traurigen Geschichte identifizieren wir uns nur allzu gerne. Nicht, weil es so schön ist und Spaß macht, sondern weil's die anderen ja auch tun und man dadurch nicht mehr so alleine ist. Man lässt das gestörte Ich zurück und verschwindet im Wir. So findet man Schutz und Geborgenheit im kollektiven Wahnsinn.</p> <p>Dieser Unerträglichkeit werden wir im zweiten Teil meiner Vortragstrilogie auf den Grund gehen. Nicht auszuschließen, dass wir dabei wieder unserem evolutionären Begleiter, dem Neandertaler begegnen. Dieser hatte uns ja einiges voraus: Er hatte die Zeit. Wi
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