Lemi Ponifasio, 3100 St. Pölten (NÖ), 28.03.2014, 19:30 Uhr
Wo:
3100 St. Pölten (NÖ),
Kulturbezirk 2
Wann:
28.03.2014, 19:30 Uhr
Beschreibung:
<p>The CRIMSON HOUSE</p>
<p class="participants" align="LEFT"><span>KONZEPT, BÜHNE, </span><span><span>CHOREOGRAFIE UND REGIE</span> </span>Lemi Ponifasio <span>LICHTDESIGN</span> Helen Todd<span>MIT</span> MAU Company</p> <p class="participants">Festspielhaus-Koproduktion</p> <p class="event-descr">Europa-Premiere</p> <p class="event-descr">Der weltweit renommierte Regisseur Lemi Ponifasio, gebürtig aus Samoa, und seine neuseeländische MAU Company, TänzerInnen aus Neuseeland und den Pazifischen Inseln, sind erstmals im Festspielhaus St. Pölten zu Gast. Ponifasios neue Kreation 'The CRIMSON HOUSE', die im Festspielhaus zur Europa-Premiere gelangt, ist nach dem samoanischen Fale'ula benannt, dem ersten Haus, das der Vorfahre der Götter, Tagaloalagi, der Menschheit als seinen Regierungssitz schenkte. Es geht um die Frage nach der göttlichen Herkunft des Wissens und dessen Entwicklung zu einem Werkzeug der Unterdrückung und Herrschaft und der Frage nach Panoptismus als Machtphänomen einer überwachten Welt - ausgehend vom Garten Eden zu dem samoanischen Fale'ula-Haus bis hin zu unserer 'sozial vernetzten' Gesellschaft. Wir sind Akteure des modernen Lebens, das in jedem Moment überwacht wird - auf den Straßen, in den Einkaufs-
zentren, den Flughäfen, am Arbeitsplatz, zuhause und in unseren sozialen Netzwerken. Wir leben in einer Welt, die alles sieht und nichts vergisst. 'The CRIMSON HOUSE' ist keine Auseinandersetzung mit Gott oder der Technologie, sondern eine 'Provokation' des menschlichen Bewusstseins: 'Wir verstehen erst, was wir verloren haben, wenn wir die Toten wiedererwecken.'</p> <p class="event-descr" align="LEFT">Lemi Ponifasios international vielbeachtete Theaterarbeit schaff<span>t </span>neue Raum- und Zeiterfahrungen eindringlich verlangsamter Bildwelten aus Bewegung, Licht und Schatten, die, fernab von jedweden Klischees, von den Mythen und Ritualen des pazifischen Raums in eine radikale und neue Theatererfahrung führt.</p>
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