Ja, Panik, 5020 Salzburg (Sbg.), 23.04.2014, 20:30 Uhr
Wo:
5020 Salzburg (Sbg.),
Ulrike-Gschwandtner-Straße 5
Wann:
23.04.2014, 20:30 Uhr
Beschreibung:
<p>Wo wir sind ist immer LIBERTATIA. Im Nordwesten vor Madagaskar soll er gelegen haben: Ein anarchistischer Ort mit dem Namen LIBERTATIA. Hier sollen Seeräuber im 17. Jahrhundert ihren Lebensabend verbracht haben. LIBERTATIA heißt nun auch das neue Album der Gruppe Ja, Panik. Über ein Jahr lang hat die Band zusammen mit ihrem Produzenten Tobias Levin im eigenen Studio in Berlin und in den Electric Avenue Studios in Hamburg an diesem Werk gearbeitet.</p> <p>Es lässt sich also mit Fug und Recht behaupten, dass LIBERTATIA das erste Studio-Album der Wahlberliner aus dem Burgenland ist. Und wie immer man sich LIBERTATIA als Soundtrack im 21. Jahrhundert auch vorstellen mag: Bei der Gruppe Ja, Panik klingt er einladend und entspannt. Und unter einem Papierberg von notierten Zweifeln ist die Botschaft der Band am Ende extrem befreiend und lebensbejahend: 'One World, One Love, LIBERTATIA'. Als hätten Ja, Panik mit LIBERTATIA einfach nur ein neues Synonym für Pop gesucht. Ein Wort vielleicht, das einen nicht gleich an die Bilderwelten und Marketplaces der Weltkonzerne denken lässt. Mit 'Pirates Of The Caribbean'- Kitsch hat LIBERTATIA also weiß Gott nichts am Hut.</p> <p>So muss man beim federleichten Wavepop in LIBERTATIA schon eher an die großen weltumarmenden Momente des Second-Order-Pop denken, an The Style Council vielleicht, aber auch an die erwachsenen Alben der Hamburger Schule. LIBERTATIA ist 'Dostojewski in der Disco' (Kristof Schreuf).</p> <p>Auf diesem Album scheint sich der Kern der Band in der neuen Soundutopie erst richtig gefunden zu haben: Soul-Bässe (Stefan Pabst), Postpunk-Rhythmen (Sebastian Janata), New-Wave-Gitarren, Synthesizerflächen und ein Gesang, der einem immer intim und vertraut vorkommt: Andreas Spechtl als großer, romantischer Songschreiber zwischen Kerzenlicht und Discokugel. Er schildert uns über den Wolken von LIBERTATIA einen Traum und reflektiert darüber einen Ort, den es vielleicht nie wirklich gab und den es in unserer Zeit ganz bestimm
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