Huun-Huur-Tu, 1140 Wien 14. (Wien), 22.05.2014, 20:00 Uhr
Wo:
1140 Wien 14. (Wien),
Goldschlagstraße 169
Wann:
22.05.2014, 20:00 Uhr
Beschreibung:
<p>Kaigal-ool KHOVALYG - Gesang, Igil, Doshpuluur, Chanzy, Maultrommel

Sholban SALCHAK - Perkussion, Igil

Sayan BAPA - Gesang, Doshpuluur, Marinhuur, Gitarre

Alexej SARYGLAR - Gesang, Perkussion


"(...) a musical miracle!" (New York Times)

Als Huun-Huur-Tu 1992 gegründet wurde, waren die Ziele ehrgeizig. Man wollte ein Folk-Ensemble auf künstlerischem Weltniveau schaffen. Das ist mehr als geglückt.

1993 spielte das aus der zentralasiatischen Republik stammende Ensemble Huun-Huur-Tu erstmals in Amerika und erzielte binnen kurzer Zeit überwältigende Erfolge. Ihr "Khoomei" oder "Throat singing", wie die Amerikaner sagen, ist eine der faszinierendsten Vokaltechniken. Schnell erreichte das Ensemble Kultstatus in der neuen Welt und erfreut sich weiter wachsender Popularität. Huun-Huur-Tu touren, als Quartett oder Trio in wechselnden Besetzungen, unermüdlich um die Welt und kollaborieren mit Künstlern jeder Couleur: vom bulgarischen Frauenchor bis zum US-amerikanischen Banjospieler. Sie arbeiteten unter anderem mit Ry Cooder, den Chieftains, dem Kronos Quartett, Sainkho Namtchylak, Sigur Rós und zahllosen anderen. Frank Zappa lud die Sänger für eine Jam-Session zu sich nach Hause ein. Vor einigen Jahren standen sie in der Sargfabrik gemeinsam mit dem Schweizer Ensemble Stimmhorn auf der Bühne und begeisterten das in Scharen gekommene Publikum.

Heute zählt Huun-Huur-Tu zu den Stars der Weltmusikszene. Ihre Konzerte bestreiten die vier Tuviner in traditionellen goldbestickten Festgewändern und präsentieren einen potpourrihaften Querschnitt durch die tuvinische Tradition. Vorgestellt werden verschiedene Obertontechniken und Musikstile, die in ihrer Heimat nicht unbedingt zusammengehören. Neben Gesang und Steppen-Groove bemerkenswert: wehmütige Balladen, die von der Pferdegeige Igil geprägt sind.</p>
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