Hans Kammerlander, 6200 Jenbach (Trl.), 28.03.2014, 20:00 Uhr
Wo:
6200 Jenbach (Trl.),
Achenseestraße 50
Wann:
28.03.2014, 20:00 Uhr
Beschreibung:
<p>Über Berge um die Welt Die Frage liegt nahe. Warum besteigt einer, der auf dreizehn der vierzehn höchsten Gipfel der Erde gestanden ist, nun die zweithöchsten Berge aller sieben Kontinente?
'In der vergangenen 25 Jahren habe ich immer wieder die Achttausender als Ziele angepeilt', erzählt Hans Kammerlander jetzt in einem Gespräch, 'aber in mir war immer auch der Wunsch, andere Kontinente, andere Kulturen und andere Menschen kennen zu lernen'. Das begründet zwar die Motivation, ist aber noch keine Erklärung warum die Zweithöchsten und nicht die Höchsten. Hans Kammerlander ist in der zweiten Lebenshälfte auf der Suche nach vergleichsweise unberührten Gegenden auf den höher gelegenen Teilen unserer Erdkruste. Da kam ihm die Überlegung, als erster Bergsteiger überhaupt die zweithöchsten Gipfel zu besteigen gerade recht. Denn die sind nicht nur ruhiger sondern auch - alpinistisch gesehen - eine deutlich größere Herausforderung. Prominentestes Beispiel ist der K2 im Karakorum, der als der schwierigste aller Achttausender angesehen wird. Ein Kletterberg von allen Seiten. Steil und gefährlich. Hans Kammerlander benötigte drei Anläufe, bis die Verhältnisse endlich passten und ihm über die berüchtigte 'Cesen-Route' endlich der Gipfel gelang.
</p> <p>Beim Vergleich der höchsten und zweithöchsten Gipfel der Kontinente fallen die Unterschiede bei näherer Betrachtung rasch auf. Der Mount Kenia in Afrika gilt als wesentlich schwieriger im Vergleich zum Kilimandscharo. Auch der Gora Dykh Tau in Russland wird schwerer eingeschätzt als der Elbrus. Und der Mount Logan in Alaska ist mit Temperaturen von bis zu 65 Grad unter Null nicht nur der wahrscheinlich kälteste Berg der Welt, sondern ist auch einer der schwersten Gipfel Nordamerikas, schwieriger jedenfalls als der berühmtere und etwas höhere Mount McKinley.
Nun hat Hans Kammerlander diese 7er Serie mit der 'zweiten' Besteigung des Mount Logan heuer im Mai erfolgreich beendet und darüber eine neue Multivisionsshow realisiert.
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