Grossstadtgeflüster, 1080 Wien  8. (Wien), 26.05.2014, 21:00 Uhr
Wo:
1080 Wien 8. (Wien),
Hernalser Gürtel, Stadtbahnbogen 72-73
Wann:
26.05.2014, 21:00 Uhr
Beschreibung:
<p>Sie werden auf dem Punkfestival im Pott ganz genauso abgefeiert wie auf der Vernissage in Berlin-Mitte. Jen Bender, Raphael Schalz und Chriz Falk müssen sich niemandem anpassen, weil sie ihre Musik selbst schreiben und ihre Platten komplett in Eigenregie produzieren. Grossstadtgeflüster schicken uns auf einen wilden Ritt durch Elektro, NDW, Rock, Rave und Experimental - oder hätte man nur ein Wort dafür: Über-Drüber-Pop.</p> <p>Hätte man einen ganzen Satz, um das umtriebige Berliner Trio zu beschreiben, dann wäre es vielleicht dieser: Grossstadtgeflüster sind unartige Hippies 2.0 mit großer Klappe und einer Liveshow, die kratzt, beißt, johlt, schnurrt und genüsslich in den Allerwertesten tritt. Nach zehn Bandjahren, drei Studio-Alben und Hunderten von Konzerten präsentieren die durchgeknallten Tausendsassas ihr brandneues Album: "Oh, ein Reh!"</p> <p>Die hochunterhaltsamen Texte und tanzbaren Beats sind geblieben, werden auf den dreizehn neuen Songs allerdings bis zum Anschlag gefahren. Genres werden lustvoll aufgerissen, um beim nächsten Lied energisch wieder zugeschlagen zu werden. In Sachen Schublade haben GSGF es sich tatsächlich nie leicht gemacht, denn Freigeist war ihnen schon immer wichtiger als Zeitgeist. Sie machen uns neugierig, locken uns aus der Komfortzone und lassen uns gegen die Wand fahren - aber nicht ohne den Airbag vorher mit Zuckerwatte und bunten Luftschlangen gefüllt zu haben.</p> <p>"Irgendwo und irgendwann trifft man sowieso den Sensenmann und dann denkt man bestimmt nicht: Oh, ich war zu selten im Büro"</p> <p>Auf "Oh, ein Reh!" sind ein paar aufgekratzte Soundexperimente hemmungslos ausufernden Hymnen gewichen und das Textpendel schlägt tendenziell vom Gegen-Schlechte-Dinge-Sein der Vorgänger gen Für-Gute-Dinge-Sein aus. "Oh, ein Reh!" ist eine gut gelaunte Aphorismen-Schleuder, die nachdenklichen Weltschmerz in herrlich zynische Strophen verwandelt und komplexe Überlebensstrategien in griffige Refrains verpackt. Falls GSGF jemals eine
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