Drei mal Leben, 1010 Wien  1. (Wien), 23.03.2014, 20:00 Uhr
Wo:
1010 Wien 1. (Wien),
Walfischgasse 4
Wann:
23.03.2014, 20:00 Uhr
Beschreibung:
<p>Yasmina Reza beschreibt mit Sensibilität, Humor und hinterhältiger, abgrundtiefer Bösartigkeit in drei Variationen das Zusammentreffen zweier Ehepaare, das sich jedes Mal anders gestaltet, obwohl es immer um die gleiche Grundkonstellation geht. Dabei verschieben sich die Machtverhältnisse permanent, einer kämpft gegen den anderen und vor allem die Ehefrauen haben durch ihr Einmischen ein gerüttelt Maß schuld, daß sich die Machtstrukturen im Beziehungsgeflecht dieser vier Menschen ständig verändern, sich ständig neue Macht-Konstellationen und -Koalitionen bilden, die dazu führen, daß eigentlich ein jeder gegen jeden kämpft und ihn zu erniedrigen sucht. Was fast als Komödie in feydeau'scher Manier beginnt, wächst sich aus zu einem Alptraum a la Bunuel.

Ausstattung: Christine Brandi
Aufführungsrechte: Theaterverlag Desch


'Wie sich die vier Figuren im stadtTheater walfischgasse konsequent in den Wahnsinn treiben, hat Witz und Spannung. Umso mehr, als Michael Gampe die Allianzen und Manöver in den Kämpfen um Ruhm, Zukunft, Sex und Selbstachtung nicht wohltemperiert, sondern handfest in Szene setzt.'(Kurier)

'>>Drei Mal Leben<<, der Bühnenerfolg der Erfolgsautorin ist nun im stadtTheater walfischgasse angekommen, wo sich - in der Regie von Michael Gampe - das hervorragende Quartett Oliver Baier, Barbara Horvath, Nicolaus Hagg und Sinikka Schubert dem ganz normalen Wahnsinn hingibt. Reza arbeitet mit den üblichen Zutaten: Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs, wieder einmal zwei Paare im Infight, der sich durch zunehmenden Alkoholkonsum verschärft, Schablonenhaftes, das es für die Schauspieler zu befüllen gilt.' (Mottingers Meinung)

'Regisseur Michael Gampe erzählt die Geschichte vom Verlorensein präzise, einfühlsam, liebevoll. Er hat ein großartiges Darstellerteam zur Verfügung (Oliver Baier, Barbara Horvath, Nicolaus Hagg, Sinikka Schubert), das mitreißt, fasziniert und verstört. Die Ausstattung von Christine Brandi und die Musik von Kyrre Kvam bilde
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