Dolce armonia, 6020 Innsbruck (Trl.), 22.06.2014, 20:00 Uhr
Wo:
6020 Innsbruck (Trl.),
Dr.-Sigismund-Epp-Weg 1
Wann:
22.06.2014, 20:00 Uhr
Beschreibung:
<p align="left">DOLCE ARMONIA</p> <p align="left">Von der himmlischen Liebe</p> <p align="left"> </p> <p align="left">Giovanni Buonaventura Viviani (1638-1692)
Geistliche Motetten aus: 'Salmi, Motetti e Litanie' op. 5 (Bologna 1688) Erstaufführung in neuerer Zeit
Instrumentalwerke aus: 'Capricci armonici da chiesa e da camera' op. 4 (Venedig 1678)</p> <p align="left">In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen</p> <p align="left"> </p> <p align="left"> </p> <p align="left">Ensemble vita & anima </p> <p align="left">Maria Erlacher & Nele Gramß - Sopran</p> <p align="left">Markus Flaig - Bassbariton</p> <p align="left">Gottfried von der Goltz - Solovioline</p> <p align="left">Annekatrin Beller - Violoncello</p> <p align="left">Andreas Arend - Theorbe</p> <p align="left">Peter Waldner - Orgelpositiv</p> <p align="left"> </p> <p align="left">Sonntag, 22. Juni
2014 - 20 Uhr - Landschaftliche Pfarrkirche Mariahilf</p> <p align="left"> </p> <p>Der Florentiner Viviani ist einer der vielen Italiener, die im 17. Jahrhundert als Musiker an den Innsbrucker Hof kamen. Sein Vetter Antonio wirkte dort als Hofkaplan und Leiter des Opernensembles; es war die Regierungszeit des fanatischen Kunstfreundes Erzherzog Ferdinand Karl, eine Blütezeit im Zeichen verschwenderischer Prachtentfaltung. Cesti brachte seine berühmten Opern in Innsbruck zur Aufführung, international berühmte Virtuosen wirkten hier. Auch Viviani besaß als Geiger einen hervorragenden Ruf; seine Instrumentalwerke, darunter die 'Capricci armonici' op. 4, entstanden wohl zu einem nicht geringen Teil noch in Innsbruck, auch wenn Viviani alle seine Werke in Italien drucken ließ. 1665 starb der letzte Tiroler Habsburger, der Glanz der Hofkapelle schwand. 1672 wurde Viviani die Leitung der 'kaiserlichen Hofmusik in Innsbruck' übertragen, die allerdings nur mehr den Kirchendienst versah. Die mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten bewogen Viviani schließlich, wieder nach Italien zu gehen. Dort machte er als Opernkomponis
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