Christl Greller und Irene Pollak bei bilder.worte.töne  Prosa, Lyrik und Kunst an einem Abend!, 1200 Wien 20. (Wien), 17.06.2014, 11:30 Uhr
Wo:
1200 Wien 20. (Wien),
Wallensteinplatz 5-6
Wann:
17.06.2014, 11:30 Uhr
Beschreibung:
Am 20. Mai lesen die beiden Autorinnen Christl GRELLER und Irene POLLAK aus ihren Werken, in denen das Thema "Paradiese" in verschiedenen Facetten einfließt. Erweitert wird der Abend durch die Eröffnung der Ausstellung "Stadt.Raum.Engel" von Irene POLLAK. In den ausgestellten Bildern finden sich auch Motive aus den Erzählungen von Christl Greller.

Christl Greller liest zwei Erzählungen:
"Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" aus dem Erzählband SCHATTEN WERFEN handelt von einem Menschen in auswegloser Situation, der sich ins vermeintliche Paradies Amerika träumt. Die Erzählung "Schwalbenland" aus dem 2014 in der Edition Rösner neu erschienenen Erzählband IM NARRENTURM
zeigt ein Naturparadies voll Brutalität.
Dafür wurde Christl Greller beim Forum Land Literaturpreis 2012 der 1. Preis Prosa zuerkannt. Im Buch sind noch weitere preisgekrönte Texte enthalten.

Irene Pollak bearbeitet in ihrer Lyrik - TREIBSAND ÜBER STOLPERSTEIN und ÜBER'S JAHR - sowie in ihren bildnerischen Werken
Monotypien, Kaltnadelradierungen, Tuschezeichnungen, Pastelle und Acrylmalerei
ihre Suche nach dem Weg zum Paradies, zu ihrem Paradies; es finden sich Bezüge auf das Selbstgespräch und die vielen Versuche, durch irreführende Sackgassen den erlösenden Durchbruch
in
bzw. aus -
diesem Labyrinth, das sich ständig verändert, zu schaffen.

In den ausgestellten Bildern finden auch Motive aus den Erzählungen von Christl Greller - wie Reisen, Verheißung, Hoffnung und Enttäuschung
ihren Niederschlag. Da sind beispielsweise in einigen Stillleben der alte Schuh als Symbol für das Gehen und Wandern, Monotypien zur "Reise", die "Stadt der Träume" als Ort der Zuflucht, die Gegenüberstellung von Skylines von New York und der Donaucity. Für die Kaltnadelradierungen mit den Engeln dienten der Künstlerin behinderte Menschen als Inspiration. Der Zerbrechlichkeit und Schutzbedürftigkeit, die wir uns selbst oft nicht ein- oder zugestehen wollen, stehen hier die Sehnsucht nach einem Ort des Friedens und
der Erfüllung unserer Träume gegenüber.
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