Billy Idol, 1030 Wien  3. (Wien), 02.07.2014, 19:30 Uhr
Wo:
1030 Wien 3. (Wien),
Baumgasse 80
Wann:
02.07.2014, 19:30 Uhr
Beschreibung:
Billy Idol hat musikalische Brücken zwischen Punk und Hardrock gebaut. Der schockblonde Rockrebell, der die Musikwelt mit "Rebel Yell", "Dancing with Myself", "Flesh for Fantasy"und "Cradle of Love" faszinierte, feierte 2006 mit der CD "Devil's Playground" ein erstaunliches Comeback. Nach über einem Jahrzehnt zog es den Punk-Provokateur wieder auf die Bühnen zurück, die er mit schrillen Songs, aggressiven Attitüden und dem Charme des Mittelfingers eroberte.

Der in England geborene Billy Idol traf bei den Sex Pistols, The Clash und Generation X, deren Sänger er schließlich wurde, auf Gleichgesinnte. Anfang der 80er Jahre zog er nach New York und dann weiter nach Los Angeles, wo er heute noch lebt. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit "Rebel Yell" (1984), das in Deutschland die Nr. 2 der Charts erreichte. Die Single "Sweet Sixteen" vom dritten Album "Whiplash Smile" entwickelte sich hierzulande zu seiner erfolgreichsten Hitsingle.


Ein schwerer Motorradunfall, bei dem er nur knapp dem Tod entkam, überschattete die Veröffentlichung der CD "Charmed Life", die dennoch Furore machte. An den Rand der Existenz führte ihn ungezügelter Drogenkonsum. Erst mit dem totalen Rückzug ins Private kam die Besinnung.


Billy Idol hat die Exzesse hinter sich gelassen, aber in seiner Musik und live ist er nach wie vor kompromisslos geblieben. Mit "Devil's Playground" "zoomte er den Hörer zurück in die Zeit, wo nach harten Nächten noch keine Kopfschmerzen klopften und einem ganz viele Dinge ganz wunderbar scheißegal waren" (Stern).

Seine Songs sind Klassiker, sein elitär verzerrter Mundwinkel sowieso. Mit Hits wie "Rebel Yell", "White Wedding", "Sweet Sixteen" und "Flesh For Fantasy" ist er mühelos unter die ganz Großen des Rockbusiness vorgerückt. Seine Zusammenarbeit mit Ausnahmegitarristen Steve Stevens ist jetzt schon in sämtlichen Musik-Sonderheften verzeichnet.

Sein Künstlername beruht auf der Tatsache, dass er in der Schule recht häufig "idle" (faul) war, was einer seiner Lehrer in einer Beurteilung vermerkte. Daraus machte der junge William Broad etwas später (Billy) "Idol".
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